Thesen zu einer trinitarischen Ontologie

Thesen zu einer trinitarischen Ontologie
Thesen zu einer trinitarischen Ontologie

Dieses Buch ist die Programmschrift von Klaus Hemmerle (1929-1994), sein Entwurf einer erneuerten Theologie, den er in vielen Anläufen weiter entwickelt, aber nicht zu einem Gesamtkonzept ausgearbeitet hat. Ansatz seines kühnen Vorhabens ist das „Proprium des Christlichen, das im Denken bislang noch nicht führend, noch nicht epochemachend zum Tragen kam.“ Die klassische, statische Ontologie kann, so Hemmerle, das Leben nicht mehr erreichen.
Kernsatz seiner Christologie: Denn Gott „selbst teilt in Jesus all das Unsere und all das Seine. Nichts von sich ist draußen aus dem Geschenk, das er in Jesus Christus uns macht; nichts von uns ist draußen aus der Geschichte, die Gottes eigene Geschichte ist.“ (These 15). Diese Kurzformel ist eine schöpferische Neuformulierung bzw. Übersetzung des Konzils von Chalkedon: Jesus Christus – wahrer Gott und wahrer Mensch.

Autor:
Klaus Hemmerle (1929-1994), Lehrtätigkeit in Bonn, Bochum und Freiburg, 1975 bis zu seinem Tod 1994 Bischof von Aachen.
Mehr über Klaus Hemmerle unter www.klaus-hemmerle.de

Herausgeber:
Wilfried Hagemann, geb. 1938, Dr. theol., 1987-95 beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, 1996-2004 Regens des Priesterseminars Münster, 2009 - 2018 Leiter des Zentrums für Spiritualität in Ottmaring/Friedberg. Jetzt Pfarrer em. in Bochholt, St. Georg.

Herausgegeben von Wilfried Hagemann in Kooperation mit Thomas Norris und einem Vorwort von Hanspeter Heinz

englisch-deutsche Ausgabe

133 Seiten
12 x 20 cm, Broschur
€ 12,90 (D) / € 13,30 (A)
ISBN 978-3-429-05466-3

1. Auflage 2020



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