Schuld und Versöhnung

Schuld und Versöhnung
Schuld und Versöhnung

Das Letzte Gericht und die größere Hoffnung

Wer ist schuld an allem Leid? Ist Gott selbst der Verursacher? Wird sich Gott am Ende aller Tage vor seiner Schöpfung rechtfertigen müssen? Ein Großteil des Übels geht freilich zurück auf menschliche Schuld. Worin besteht das Wesen der Schuld? Welche Bedeutung hat die Gewissensbildung, die Freiheit des Willens, die Reue, die Wiedergutmachung? Warum ist Vergebung so wichtig? Da es in unserer jetzigen Welt keine hinreichende Gerechtigkeit, keine nachhaltige Überwindung des Bösen und keine universale Versöhnung gibt, unterstreicht der Autor in seinem biblisch begründeten Hoffnungsentwurf die Notwendigkeit eines »Letzten Gerichts«, das er nicht als Strafe und nicht als »Hinrichtung«, sondern als endgültige »Ausrichtung« der Menschen – der Unrechtstäter wie der Opfer – auf Gott versteht und zugleich als Voraussetzung für eine »Neue Schöpfung« in unvergänglicher Liebe.

Autor:
Hermann Wohlgschaft, Dr. theol., geboren 1944; seit 1974 Priester der Diözese Augsburg (Kaplan, Sekretär bei Bischof Josef Stimpfle, Studentenpfarrer, Stadtpfarrer, Klinikpfarrer); von 2002 bis 2015 Leiter der Klinikseelsorge in Günzburg.

200 Seiten
14 x 22,5 cm. Broschur
€ 16,90 (D) / € 17,40 (A)
ISBN 978-3-429-05372-7

1. Auflage 2019


„Ach, wenn ich doch nur glauben könnte“, schrieb Theodor Storm in einem Brief an seinen Vater. Auch wer nicht restlos zu glauben vermag – Hermann Wohlgschafts Buch ist der Lektüre wert. Der Autor wirft Fragen von fundamentaler Bedeutung auf und es regt zum Nachdenken an. Als Geistlicher vertritt er seine religiösen Grundpositionen. Doch er lässt Raum für Ungewissheiten und Zweifel. Er selbst stellt überraschende Fragen: Könnte es sein, dass Gott sich am Ende der Tage vor seiner eigenen Schöpfung rechtfertigen wird?
Augsburger Allgemeine, 12.2.2019

Hermann Wohlgschaft ist seit Jahrzehnten als Seelsorger tätig. Seine Antworten sind theologisch durchdacht, aber allgemeinverständlich formuliert und auf existentielle Fragen hin zugespitzt. In jeder Zeile spürt man seine Erfahrung u.a. aus der Krankenseelsorge, sein persönliches Ringen und seine seelsorgliche Leidenschaft. (…) Wohlgschaft will den Glauben nicht nur erklären, sondern ihn vermitteln und seine Relevanz aufzeigen. (…) Für die sogenannten letzten Dinge bietet er eine heutige und für viele Zeitgenossen sicherlich hilfreiche und tröstende Theologie.
Stefan Kiechle SJ in: Stimmen der Zeit 12/2012

Bisherige Bewertungen

geschrieben am 06.06.2020 von , bewertet mit 5/5 Sternen Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die nicht unverständliche, komplizierte theologische Erklärungen, sondern hilfreiche Impulse zur eigenen Weg-Findung suchen. Man merkt, dass Hermann Wohlgschaft nicht nur ein kompetenter, sondern vor allem ein erfahrener Seelsorger ist.

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