Mater Ecclesiae

Mater Ecclesiae
Mater Ecclesiae

Der Mater-Ecclesiae-Titel war auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil umstritten, wurde aber 1964 bei der Promulgierung der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ von Papst Paul VI. feierlich deklariert. Mittlerweile ist er im kirchlichen Leben verankert: im Weltkatechismus, im Missale, in der Lauretanischen Litanei, als Name für Klöster und Institutionen. Er verbindet sich so mit dem Zweiten Vatikanum wie der Gottesmutter-Titel mit dem Ephesinum.

Die vorliegende Arbeit verfolgt den Mater-Ecclesiae-Gedanken vom patristischen Wurzelgrund her über das erstmalige Auftauchen in der Karolingerzeit, durch die Jahrhunderte in seiner liturgischen Präsenz im Kontext des „Salve Regina“ bis hin zur Gegenwart. Seine bewegte Geschichte und theologische Bedeutung wird so ausführlich geschildert, dass man gleichzeitig ein historisch-dogmatisches Handbuch für eine ekklesiologische Mariologie vor sich hat.

Ausgezeichnet mit dem Pelkoven-Preis 2010

Autor:
Achim Dittrich, Dr. theol., geboren 1970 in Landau/Pfalz, nach Studien in Münster, Rom und München 1999 in Speyer zum Priester geweiht. Seit 2005 wirkt er als Pfarrer in Hütschenhausen (Dekanat Kaiserslautern); im Januar 2009 wurde er mit der vorliegenden Arbeit in Bonn promoviert.

Geschichte und Bedeutung eines umstrittenen Marientitels

1.168 Seiten
15,3 x 23,3 cm. Broschur
€ 90,00 (D) / CHF 145.00 / € 92,60 (A)
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
ISBN 978-3-429-03104-6

Reihe „Bonner Dogmatische Studien“, herausgegeben von Hans Jorissen, Karl-Heinz Menke und Michael Schulz, Band 44.



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