Kirche im Winter

Kirche im Winter
Kirche im Winter

Eine prophetische Stimme aus Mexiko

Camilo Maccise war der erste nichteuropäische Generalobere des Ordens des Teresianischen Karmel (Unbeschuhte Karmeliten).

In diesem Band schreibt er, Mexikaner mit Migrationshintergrund (Libanon), die Erinnerungen und Erfahrungen seiner zwölfjährigen Amtszeit von 1991 bis 2003 nieder. Darin ergibt sich ein buntes und kritisches Kaleidoskop der Zeit, das auch die internen und externen Konflikte nicht ausspart, die er zu bewältigen hatte, wie z. B. die Spannungen mit dissidenten Klöstern oder die Zerreißprobe, als der Orden mit zwei unterschiedlichen, von der Kurie approbierten Satzungen konfrontiert wurde.

Die Metapher der „winterlichen Kirche“ reflektiert das späte 20. Jahrhundert und die kirchlichen Probleme dieser Epoche, einschließlich der nachkonziliaren Verengungen. Doch führt sie implizit auch das Gegenbild der folgenden Jahreszeit mit sich, den „Frühling“ und damit die Hoffnung eines neuen Aufbruchs, die mit dem Pontifikat von Franziskus verknüpft sind.

Autor:
Camilo Maccise OCD, geboren 1937 in Toluca, Mexiko; Ordensprofess 1955, Priesterweihe 1962; gestorben am 16. März 2012 in Mexiko-Stadt. Von 1991 bis 2003 war er Generaloberer des Teresianischen Karmel.



Übersetzt aus dem Spanischen von Ulrich Dobhan OCD und Elisabeth Peeters OCD

Mit einem Geleitwort von Michael Sievernich SJ

480 Seiten,
16 × 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag
€ 39,00 (D) / € 40,10 (A)
ISBN 978-3-429-04312-4

1. Auflage 2016



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