Keine Ausflüchte mehr!

Keine Ausflüchte mehr!
Keine Ausflüchte mehr!

Gedanken zur notwendigen Kirchenreform

Zu lange hat die katholische Kirche notwendige Veränderungen beiseite geschoben und sich einer Reform verweigert.
Um auch in Zukunft noch Menschen ansprechen zu können, fordert Hermann Wohlgschaft eine radikale Neuausrichtung. Auf der Grundlage des Jesusworts „Kehrt um! Ändert euch durch ein neues Denken!“ plädiert er in 12 Thesen für eine neu verantwortete Gottesrede, eine konsequente Rückbesinnung auf Jesus, eine Weiterentwicklung der Reformimpulse des Zweiten Vatikanums, eine neue Formulierung der „Glaubenssätze“, eine offenere Sexualmoral, deutlich mehr Demokratie in der Kirche, veränderte Zulassungsbedingungen zum Weiheamt, wesentlich mehr Ökumene und interreligiöse Zusammenarbeit. Konkrete Forderungen wie „Gewaltenteilung“, „Aufarbeitung“ der Missbrauchsskandale, Freistellung des Zölibats, Frauenordination und eucharistische Gastfreundschaft werden eingebunden in ein Gesamtkonzept notwendiger Reformen.

Autor:
Hermann Wohlgschaft, Dr. theol., geboren 1944; seit 1974 Priester der Diözese Augsburg (Kaplan, Sekretär bei Bischof Josef Stimpfle, Studentenpfarrer, Stadtpfarrer, Klinikpfarrer); von 2002 bis 2015 Leiter der Klinikseelsorge in Günzburg.

192 Seiten
12 x 20 cm. Broschur
€ 14,90 (D) / € 15,40 (A)
ISBN 978-3-429-05408-3

1. Auflage 2019


Hermann Wohlgschaft schreibt Klartext. Dabei fasst er jede Menge heißer Eisen an – nicht allen in der katholischen Amtskirche dürften seine Vorstellungen und Forderungen gefallen. Er stellt unbequeme Fragen und fordert die Rückbesinnung der Kirche auf die Botschaft Jesu. Und damit auf eine einfühlsame Seelsorge, einen weniger herablassenden und dogmatischen Umgangston sowie auf schonungslose Debatten.
Augsburger Allgemeine, 25.9.2019

Hermann Wohlgschaft schreibt verständlich, ohne seinen theologischen Anspruch aufzugeben. Mit „Keine Ausflüchte mehr!“ liegt eine Sammlung fundierter und doch nicht minder scharfer Reformthesen vor, die sich wohltuend von mancher kursierenden, eher politisierend-kurzgesprungenen Kirchenkritik abhebt.
Christ in der Gegenwart Nr. 42/2019


Das Buch setzt grundsätzlich theologisch an, um dann eine offenere Sexualethik, die Option für die Armen, mehr Demokratie und Frauen in Schaltpositionen, einen wirksameren Kampf gegen Missbrauch, mehr ökumenische Öffnung und mehr interreligiöse Zusammenarbeit zu fordern. – Publik-Forum 24/2019

Jeden dieser Reformvorschläge finde ich begründet und kann ihn nur unterstützen. -- Axel Stark in: Ad Fontes International. Zeitschrift für Theologie, geistliches Leben und christliche Kultur. April 2020



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