Hexenprozesse im Hochstift Würzburg

Hexenprozesse im Hochstift Würzburg
Hexenprozesse im Hochstift Würzburg

Von Julius Echter (1573-1617) bis Philipp von Ehrenberg (1623-1631)

Lange Zeit galt der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573–1617) als fanatischer Hexenverfolger. Dann stieß Robert Meier im Archiv auf 400 Jahre alte Unterlagen eines Würzburger Kriminalgerichts, die ein anderes Bild zeigen. Seitdem hat er die Quellen zu den Würzburger Hexenprozessen akribisch untersucht – mit teils sehr überraschenden Ergebnissen. Meiers Aufsätze zu den Würzburger Hexenprozessen sind hier erstmals zusammengefasst in einem Band nachlesbar. Sie zeigen, wie sehr die Bewertungen der Historiker von den Quellen abhängen, mit denen sie arbeiten. Dieser Band macht es möglich, einem Historiker bei einer der derzeit interessantesten Geschichtsfragen Frankens über die Schulter zu sehen. Ein Beitrag zu Philipp von Ehrenberg, Würzburger Fürstbischof 1623–1631, ergänzt die Darstellung.

Autor:
Dr. Robert Meier ist Dozent an der Archivschule Marburg, Publizist und Lehrbeauftragter an der Universität Würzburg. Seine Publikationen zur Hexenverfolgung haben der Echterforschung in den letzten Jahren neue Impulse gegeben.

299 Seiten. Broschur.
13,5 x 21 cm.
€ 19,90 (D) / € 20,50 (A)
ISBN 978-3-429-05382-6

1. Auflage 2019



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