Die liturgischen Drucke für Fürstbischof Julius Echter

Die liturgischen Drucke für Fürstbischof Julius Echter
Die liturgischen Drucke für Fürstbischof Julius Echter

Sonderveröffentlichung der Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg“

Die würdige und einheitliche Gestaltung der Messfeier sowie des Choralgesangs betrachtete Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn als wichtige Grundlage seiner kirchlichen Reform. Er sorgte daher zwischen 1583 und 1613 für den Druck der entscheidenden liturgischen Bücher (Graduale Herbipolense, Antiphonarium Wirceburgense, Davidicum Psalterium und Missale Herbipolense). Die erneuerte römische Liturgie nach dem Konzil von Trient verband er in diesen mit den mittelalterlichen Würzburger Eigentraditionen.

Echters liturgische Drucke markieren einen Höhepunkt in der Entwicklung des Buchdrucks für das und im Bistum sowie in der Stadt Würzburg. Sie zeichnen sich durch ihre aufwändige Zierausstattung mit figürlichen und ornamentalen Holzschnitten sowie Kupferstichen gegenüber gleichzeitig entstandenen liturgischen Werken insbesondere in Süddeutschland aus. Die künstlerische Gestaltung der zum Teil äußerst selten überlieferten Drucke steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Es werden die zugrundeliegenden Bildquellen sowie entstehungsgeschichtliche, drucktechnische, ikonographische und typologische Gesichtspunkte analysiert.

Autor:
Dr. Helmut Engelhart ist Autor zahlreicher Untersuchungen zur Buchmalerei und Einbandkunst des Mittelalters und der Renaissance sowie zum Inkunabel- und Buchdruck, insbesondere in Franken.

Buch-Tipp des Bischöflichen Ordinariats:
http://www.pow.bistum-wuerzburg.de/index.html/ein-hoehepunkt-der-entwicklung-der-buchkunst/f48b4edc-c5ce-45e5-b8bc-ccf1561af229?mode=detail



304 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen.
21 x 28 cm. Gebunden.
€ 39,00 (D) / € 40,10 (A)
ISBN 978-3-429-04410-7

1. Auflage 2017



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