Die Anerkennung des Verletzbaren

Die Anerkennung des Verletzbaren
Die Anerkennung des Verletzbaren

Eine Rekonstruktion der negativen Hermeneutik der Gottebenbildlichkeit aus den Anerkennungstheorien Judith Butlers und Axel Honneths und der Theologie Edward Schillebeeckx’

Ausgehend vom Theologumenon der Gottebenbildlichkeit des Menschen wird diskutiert, wie deren ursprünglich intendierte funktionale Aussage im Horizont pluralistischer Kultur wiederhergestellt und gegenüber einer material-ontologischen Auslegung fruchtbar gemacht werden kann. Dafür wird im Anschluss an die kritische Theorie J. Butlers – insbesondere ihre Konzepte von Autonomie und Vulnerabilität –, den anerkennungstheoretischen Ansatz A. Honneths und an die Theologie E. Schillebeeckx‘ der Weg einer negativen Anthropologie und Ethik vorgeschlagen.

Somit wird eine Hermeneutik entworfen, die sich an der Verletzbarkeit des Menschen orientiert. Sie gewährleistet eine ethische und anthropologische Offenheit, die den Menschen als das bildlose Bild Gottes gegen gewaltvolle Zugriffe und fixierende Rahmungen je neu zur Geltung bringt.

Autor:
Bernhard Kohl OP, Dr. theol., geboren 1977 in Brühl, Studium der Katholischen Theologie in Bonn und Mainz. Promotionsstudium in Erfurt (Prof. Dr. Josef Römelt), seit 2010 wiss. Mitarbeiter am Institut M.-Dominique Chenu Berlin und derzeit Visiting Scholar am Dominican Institute of Toronto.

XLIV, 420 Seiten
16,5 x 23 cm, Broschur
€ 24,00 (D) / € 24,70 (A)
ISBN 978-3-429-04399-5

Das eBook finden Sie in unserem Online-Shops als PDF und ePub:
ISBN 978-3-429-04939-3 / € 20,99 (PDF)
ISBN 978-3-429-06359-7 / € 20,99 (ePub)

Reihe „Erfurter Theologische Studien“, herausgegeben von Josef Römelt und Josef Pilvousek, Band 110

1. Auflage 2017



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