Deutschland trauert

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Trauerfeiern nach Großkatastrophen als gesellschaftliche Herausforderung

In Deutschland wird nach großen Katastrophen der Toten zumeist in einer öffentlichen Feier gedacht. Sie verbindet religiöse und staatliche Trauerfeier. Die religiöse Feier wird dabei bisher als ökumenischer Gottesdienst gestaltet, welcher von den christlichen Kirchen vorbereitet wird. Daran sind immer wieder auch andere Religionsgemeinschaften, vor allem Juden und Muslime, beteiligt. Damit stellt sich die Frage nach Gestalt und Inhalt der Trauergottesdienste. Wie wird mit der Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen in solchen Feiern umgegangen? Wie bringen sich die Kirchen ein? Was ist die Funktion ihrer Rituale in dieser Situation? Welche Bedeutung messen Öffentlichkeit und Staat den Trauerfeiern bei? Sollen solche Feiern zukünftig multi- oder interreligiös begangen werden? Die Beiträge des Bandes diskutieren diese Fragen im gemeinsamen Gespräch von Fachleuten aus Theologie, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie verschiedenen Praxisfeldern.

Herausgeber:
Brigitte Benz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Trauerfeiern nach Großkatastrophen“.

Benedikt Kranemann, Dr. theol., Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und Sprecher des dortigen Theologischen Forschungskollegs.

Ca. 160 Seiten
14,5 x 21 cm. Broschur
Ca. € 16,00 (D) / € 16,50 (A)
ISBN 978-3-429-05362-8

Das eBook finden sie in unserem Online-Shop als PDF und ePub:
ISBN 978-3-429-05023-8 / ca. € 13,99 (D) (PDF)

ISBN 978-3-429-06433-4 / ca. € 13,99 (D) (ePub)

Reihe „Erfurter Theologische Schriften“, herausgegeben von Josef Römelt und Josef Pilvousek, Band 51

Erscheinungstermin: ungewiss



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