Das philosophische Motiv der Fürsorge im Wandel

Das philosophische Motiv der Fürsorge im Wandel
Das philosophische Motiv der Fürsorge im Wandel

Vom Almosen bei Thomas von Aquin zu Juan Luis Vives De subventione pauperum

Die Motive helfenden Handelns sind im Übergang vom Hochmittelalter zur Frühen Neuzeit einem Wandel unterworfen, der bis heute richtungsweisend ist. Um diesen Weg nachzuzeichnen, werden zwei bedeutende Fürsorgetheorien vorgestellt, von denen Thomas von Aquins De eleemosyna den Zenit einer Epoche bildet, in der Wohltätigkeit noch vornehmlich auf Liebe und Barmherzigkeit gegründet ist. Mit Juan Luis Vives´ kommunaler Armenpflegeordnung De subventione pauperum kündigt sich indessen ein Bruch an, der ein entpersonalisiertes und einheitlich organisiertes Konzept von Fürsorge einläutet. Wo bei Thomas der Almosenspender und dessen sittlich-empathisches Verhalten im Mittelpunkt stehen, rücken mit Vives der Empfänger und dessen präzise eingruppierbare Notlage ins Zentrum des Interesses. Soziale Arbeit bewegt sich seit Vives an dieser Scheidelinie von fachlichem Handeln und emotionaler Teilnahme.

Autor:
Andreas Keck, geb. 1973, studierte an der Hochschule für Philosophie in München und ist als Dipl.-Sozialpädagoge und Lehrbeauftragter an mehreren Hochschulen für Soziale Arbeit tätig. Er publiziert in Fachzeitschriften zur Theorieentwicklung der Sozialarbeitswissenschaft.

229 Seiten
15,3 x 23,3 cm. Broschur
€ 30,00 (D) / CHF 47.90 / € 30,90 (A)
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
ISBN 978-3-429-03218-0

Reihe „Studien zur Theologie und Praxis der Caritas und Sozialen Pastoral“, herausgegeben von Heinrich Pompey und Ursula Nothelle-Wildfeuer, Band 25.



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