-
16,80 €
inkl. MwSt.
-
- Sofort lieferbar
- ISBN: 978-3-429-06900-1
- + Versand Deutschland 3,90 €
-
Fragen zu Religion als Politik im „Heiligen Land“?
Wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
unser Serviceteam.
Religion als Politik im „Heiligen Land“
)
Schlaglichter auf Traditionen und Identitäten, Konflikte und Perspektiven
Religion und Politik sind in Israel/Palästina auf vielen Ebenen eng miteinander verwoben. Israel versteht sich als „jüdischer Staat“ – eine ethnische, aber (trotz säkularer gesellschaftlicher Mehrheit) eben auch religiöse Definition, die mit dem Anspruch einer bis in die biblische Zeit zurückreichenden Verwurzelung im Land verbunden ist. Ähnlich identifizieren sich die arabischen Palästinenser und die Angehörigen der übrigen Volksgruppen wesentlich über ihre jeweilige Religion. Die unterschiedlichen historischen und gesellschaftlichen Narrative und damit die konkreten Frontstellungen in den gewaltsam ausgetragenen Konflikten schließen deshalb unweigerlich immer auch eine religiöse Dimension ein: Religion wird dadurch schnell zum Argument von Abgrenzung und Rechtfertigung von Gewalt – Appelle aus den religiösen Traditionen zu friedlichem Ausgleich, Gerechtigkeit und Versöhnung bleiben meist ungehört.
Die Beiträge fragen nach Hintergründen und Auswirkungen dieser Gemengelage: Sie werfen Schlaglichter auf den Umgang mit Bibel und Koran zur Rechtfertigung von Ansprüchen, loten Perspektiven religiöser Verständigung und Krisenbewältigung aus und beleuchten Konsequenzen für die konkreten Lebensverhältnisse.
Mit Beiträgen von Katja Dorothea Buck, Friedmann Eißler, Rainer Hermann, Stephan Lauber, Ghilad H. Shenhav, M. Gabriela Zinkl SMCB
Reihe: „Fuldaer Hochschulschriften“, Band 71
191 Seiten
14 x 20 cm. Broschur
€ 16,80 (D) / € 17,20 (A)
ISBN 978-3-429-06900-1
Diesen Titel gibt es auch als eBook:
ISBN 978-3-429-06901-8 / € 24,99 (PDF)
1. Auflage 2026
Lauber, Stephan (Hg.)
Stephan Lauber, Dr. theol. habil., Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät Fulda.