Meine Schulzeit unterm Hakenkreuz

Meine Schulzeit unterm Hakenkreuz
Meine Schulzeit unterm Hakenkreuz

Erinnerungen eines Würzburgers

„Würzburg, eine nicht nur an Kirchen, sondern auch an Kultur und Bildung reiche Stadt, war als mein Geburtsort gut gewählt. Nicht gut gewählt war der Zeitpunkt meiner Geburt, das Jahr 1926, denn das Jahr 1933 war schon bedenklich nahe gerückt.“

So beginnt Walter Rupp seine Erinnerungen an seine Jugend in Würzburg. Diese wollen mehr als nur ein Erlebnisbericht sein. Sie setzen sich mit dem Ungeist dieser Zeit und den Nachwirkungen bis heute auseinander, ironisch und in kritischer Distanz.

Autor:

Walter Rupp wurde 1926 in Würzburg geboren. Mit 17 Jahren wurde er eingezogen, und an die Front geschickt. 1946 trat er in den Jesuitenorden ein und wirkte ab 1960 als Jugendseelsorger in München. Von 1974 bis 2005 war er Leiter eines Akademiker-Centrums in München und Schriftsteller. Der Autor wurde 2006 mit dem Poetentaler ausgezeichnet.

74 Seiten mit s/w-Fotos.
12 x 20 cm. Broschur.
€ 9,90 (D) / € 10,20 (A)
ISBN 978-3-429-05579-0

1. Auflage 2020

Bisherige Bewertungen

geschrieben am 10.11.2020 von , bewertet mit 5/5 Sternen Ich habe das Buch verschlungen, weil es eben nicht wie ein Roman mit wahrem Kern und den üblichen dramatischen Momenten daherkommt. Es erzählt unaufgeregt und authentisch über die Zeit als Kind, als junger Erwachsener und für mich besonders interessant die Reflexion des Erlebten nach 1945. Selbstkritisch, weil das nur bloße Nicht Mittun zu wenig erscheint. Aufzeigend, dass Menschen dazu neigen von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken, und auf vermeintlich Schlimmere verweisen um nicht an sich selbst zu verzweifeln. Ermutigend, dass Bildung das einzige ist was jeder Mensch erstreben sollte, um mutig und schlau die Fallen und die Fratzen des Bösen zu erkennen.

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