Halt! Hier Grenze

Halt! Hier Grenze
Halt! Hier Grenze

Beobachtungen eines blinden Theologen und Biologen

Grenzen bestimmen unser Leben. Grenzen machen deutlich, wo etwas aufhört, zu Ende geht und dass dahinter etwas Neues, etwas anderes anfängt. Ohne Grenzen gibt es keine Körper und Räume.

Martin Wirth, der aufgrund einer vererbten Augenkrankheit mit 28 Jahren erblindete, war sich seiner Grenzen von fr√ľher Kindheit an bewusst.

Vor dem Hintergrund dieser Behinderung fragt er nach dem Umgang mit der eigenen Begrenztheit, den Grenzen auf dem eigenen Lebensweg und danach, an welchen Grenzen es sich zu k√§mpfen lohnt und an welchen nicht. Dabei macht er deutlich: Sich selbst immer besser kennenzulernen und zu verstehen, eigene Gef√ľhle zuzulassen und in Worte zu fassen, pers√∂nliche Grenzen und Begrenztheiten wahrzunehmen f√ľhrt dazu, die eigenen Grenzen und die Grenzen seiner Mitmenschen achten und sch√ľtzen zu k√∂nnen.

Autor:
Martin Wirth ist Diakon im Dekanat Göttingen.

129 Seiten
12 x 20 cm. Broschur
‚ā¨ 9,90 (D) / ‚ā¨ 10,20 (A)
ISBN 978-3-429-05506-6

Das eBook finden Sie in unserem Online-Shop als PDF:
ISBN 978-3-429-05105-1 / ‚ā¨ 8,99 (PDF)


1. Auflage 2020

Bisherige Bewertungen

geschrieben am 30.08.2020 von , bewertet mit 4/5 Sternen Dieses Buch ist mehr als die Beschreibung der aufgezeigten Grenzen des Autors. Es macht Mut sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu werden, sie zu akzeptieren, mit ihnen zu ringen oder sie zu erweitern. Durch die authentische und offene Art des Autors erf√§hrt man √ľber sein Leben, seine Art mit Ver√§nderungen und Begrenztheit umzugehen. Gleichzeitig l√§dt dieses Buch stets zur Selbstreflexion ein. Die Begrenztheit oder Behinderung wird nicht nur negativ dargestellt, sondern zeigt gleichzeitig auch Chancen und M√∂glichkeiten. Beeindruckend ist das Gottvertrauen des Autors, dass ihn nach Niederlagen und R√ľckschl√§gen nach vorne schauen l√§sst. Er bleibt sich selbst treu und k√§mpft f√ľr seine Vorhaben. Nebenbei bekommt man als Sehender einen tieferen Eindruck, welche Schwierigkeiten das Leben mit einer Sehbehinderung hat. Es ist eine Kunst damit gut umzugehen und trotzdem ein erf√ľlltes Leben zu genie√üen. Der Autor zeigt eine Lebenshaltung mit Vorbildfunktion.Durch seine Ausf√ľhrungen wird man nachdenklich in Bezug auf die Pr√§nataldiagnostik. Jeder Mensch hat das Recht hier zu sein, in Interaktion zu treten und Teilhabe erm√∂glicht zu bekommen.
geschrieben am 27.08.2020 von , bewertet mit 5/5 Sternen Am Beispiel pers√∂nlicher Grenzerfahrungen auf seinem Lebensweg nimmt der Autor Stellung zu gesellschaftlichen Themen. Sein beispielhafter Umgang mit Begrenzungen durch Behinderung und mit anderen Menschen kann Vorbildwirkung f√ľr jeden haben. Getragen und geleitet durch seinen christlichen Glauben wird die Sicht eines Naturwissenschaftlers gekonnt mit der eines Theologen verbunden. Es wird deutlich, dass trotz Behinderung ein gl√ľckliches und erf√ľlltes Leben m√∂glich ist, wenn man sein Leben so annimmt, wie man es geschenkt bekommen hat. Ein Buch, das ber√ľhrt, zum Nachdenken anregt und zur Reflexion der eigenen Grenzen einl√§dt. Sehr empfehlenswert

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