Es kommt uns schnell über die Lippen: Die Volkskirche ist am Ende. Und viele sind erleichtert. Denn das Volkskirchliche, vor allem in der Gestalt des „Gemeindebetriebs“, war ihnen zu unentschieden, zu unfromm, zu unverbindlich.

Das Heft geht der Frage nach, wie es um die Zukunft von Gemeinde steht. Es fragt: Ist Verkleinerung und Profilierung besser als die bisher gegebene breite, aber eben diffuse kulturelle Präsenz von Kirche? Oder anders, mit Rahner: Darf der Christ der Zukunft ein Mystiker sein – oder muss er es?

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