Aufhören und Scheitern sind nur auf Kalenderblättern einfach. Der Umgang mit Unverfügbarkeiten des Lebens ist eine Lektion mit vielen Prüfungsterminen. Und obwohl das tragische Scheitern eines Menschen den Ursprung des Christentums bildet, bleibt der pastorale Umgang mit individuellen und kollektiven Niederlagen schwer. Auch der mit den Niederlagen der eigenen Institutionen.

Ob die Kirchen eine hörbare Stimme im Umwelt- und Entwicklungsdiskurs sind, hängt davon ab, wie sie ihre spezifische Perspektive einbringen. Die Enzyklika Laudato si‘ von Papst Franziskus hat den Umweltdiskurs weit über die katholische Kirche hinaus neu belebt. Laudato si‘ greift u. a. auf die Schöpfungsspiritualität des Franz von Assisi zurück, von dessen Sonnengesang der Titel der Enzyklika abgeleitet ist. Umkehr wächst nicht aus Zukunftsangst, sondern braucht Erfahrungen befreiter Zukunft schon in der Gegenwart. Von gelungenen Erfahrungen, aber auch vom Streit um den Klimawandel berichtet das Heft.

Mit Rechten reden – wie geht das in Zeiten von hate speech und fake news? Geht es überhaupt?

Seit Jahren verlieren die beiden großen christlichen Kirchen immer mehr Mitglieder. Selbst in einem Jahr wie 2018, in dem es keine größeren Skandale gegeben hat, in dem man meinen könnte, dass die Kirchen doch (fast) alles richtig gemacht haben, sind die Austrittszahlen enorm hoch.

Lebendige Seelsorge –

Offen ausgetragenen Streit entdeckt man in der Theologie eher selten. Die Zeitschrift "Lebendige Seelsorge" führt in jedem Heft ein Streitgespräch zu höchst unterschiedlichen Themen. Dazu findet sich jeweils auch ein Interview.

Vom 3. bis zum 28. Oktober 2018 tagt die weltweite Ordentliche Versammlung der Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“.

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