Lesejahr C

Gottes Wort im Kirchenjahr 1/2019

Auf ein Wort unter uns

Liebe Mitbrüder,
liebe Haupt- und Ehrenamtliche in Liturgie und Verkündigung!
Mit Beginn des Kirchenjahres 2019 wird die neue Einheitsübersetzung in die Liturgie der deutschsprachigen Kirche eingeführt. Im Auftrag der Bischofskonferenzen von Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie der Erzbischöfe von Luxemburg, Vaduz und Straßburg und der Bischöfe von Bozen-Brixen und Lüttich wurde die Revision der Einheitsübersetzung durchgeführt. 
Jeder einzelne Vers wurde überprüft. Der Überarbeitungsprozess hat länger als zehn Jahre gedauert. nach Aussage der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) reichten die Optionen von: keine Änderungen vorzunehmen über die neuübersetzung einzelner Worte oder Phrasen bis hin zur vollständig neuen Übersetzung eines Verses. „Die Unterschiedlichkeit der Überarbeitungsmaßnahmen wird daher bei manchen biblischen Büchern auf den ersten Blick kaum auffallen, bei anderen Büchern wiederum – etwa bei den Psalmen – sind die Unterschiede augenscheinlicher“ so die DBK.

Ab diesem Band von GOTTESWORT IM KIRCHENJAHR nehmen wir die neue Einheitsübersetzungals Grundlage unserer Arbeiten. Da vielleicht noch nicht überall die neuen liturgischen Bücher in Gebrauch sind und natürlich auch wir nicht vor Fehlern gefeit sind, empfehlen wir sehr, unsere Predigtanregungen mit den in der Liturgie verwendeten Texten abzugleichen. Wir hoffen, dass wir Ihnen auch weiterhin eine gute Hilfe zur kreativen und aufbauenden Predigt- und Liturgiegestaltung bieten können. An Ihnen ist es, unsere Anregungen mit Leben zu füllen und für die jeweiligen Gemeinden wertvoll und nutzbringend auszuarbeiten. Um Ihnen dabei mit Blick auf die neue Bibelübersetzung eine Hilfe anbieten zu können, werden wir in den Leitartikeln dieses Jahrgangs einige exegetische Themen behandeln. Auf den nächsten Seiten geht unser Autor Franz Josef Stendebach in einem ersten Beitrag den Fragen nach: „Warum? – Wozu? – Wie gehen wir mit dem Leid um?“ Ich darf Ihnen seinen Artikel herzlich empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr P. Christoph Heinemann

pdfGWiK_1_2019_Inhalt.pdf
pdfErster Adventssonntag 2. Dezember 2018.pdf

­